Thursday, 31 March 2011

C'est la différance, Daniela, c' est la différance








Running down a narrow hidden staircase and being greeted by the words: "C'est la différance, Daniela, c'est la différance!" by the person running up. Well, I know, for unlike you I prefer JD to Vilém Flusser and of course you were infinitely aware of this :-)! - There are still some books you have to return to me, but never mind, as long as you read in them and also read my silly comments and look at my drawings from time to time...
Anyway oddly enough I was thinking about some of the thoughts that are referred to in this video this night and as a reminder got aware of it this morning. My assumption this night was that   art constitutes itself within a "rest" a "surplus" that the artist adds to his work and I will elaborate a little bit more in future posts. For the time being I forward this panel, a transcript and a translation.


Transcript: Die kunsthistorischen Termini des "Linearen" und des "Malerischen", des eben mehr Konzeptuellen und des eher Spontanen. (Arrows link "Linearen" with Konzeptuellen, "Malerischen" with Spontanen). Konzeptuellen -> vordenkbar -> Muß dies noch ausgeführt werden? oder: Brauchen wir zum Nachvollzug egentlich Originale?; Spontanen -> unvordenklich
 Translation: The art historical terms of the "linear"(better "design") and the "pictoral", of the more conceptual and the more spontaneous (arrows link "linear"/"design" with conceptual, "pictoral" with spontaneous).
conceptual-> predestined -> Is there any real need to perform it? or: Do we need an original to understand it?; 
spontanenous -> unpredictable

Wednesday, 30 March 2011

Elusiveness I

Manchmal ist mir so, als gäbe es keine Freiheit (in der Kunst - hinzugefügt 2011) im eigentlichen Sinne mehr, alles wird zu einem riesenhaften Krampf; Heiterkeit, Leichtigkeit und Offenheit sind Tugenden, die die Kunst leider im Leistungsdenken, Über - lebenskampf verliert.
Das Parergon lebt in form des White Cube, keiner will mehr den Sockel, aber alle machen sich Sorgen um den Rahmen , in dem ihre Kunst ausgestellt wird.
Nie waren sich Kunst und Leben fremder.Vielleicht, weil Versuche unternommen werden, sie immer mehr anzugleichen, indem 'Künstler' Lebensformen/ Dienstlesitungen verkünstlichen.
Bringt uns das der "Wahrheit" (dieser Begriff ist schwerlich bis unmöglich zu definieren) tatsächlich näher?
Indem wir die Grenzen immer unauffindbarer machen, sie ignorieren, die Phantasie des Künstlers, wie die des Publikums immer weniger beanspruchen, weil sie schon durch andere Bereiche (Werbung, Fernsehen) überlastet ist?

Ich, irgendwann in den 1990ern...



Friday, 25 March 2011

Fatto a Mano - Thomas the Apostle, Concept Art and Walter Benjamin


The other day I came across an article on the Guardian's theatreblog , somehow this issue has been lurking around for some time - maybe even back to the days when I was still studying art and concept art was so en vogue. I could never ever imagine that it would satisfy me - also erotical btw - to simply tell somebody how to act, what to do and then leave it all to him or her.




There is deep inside of me the desire to be there, to do it, to get myself knee-deep into the mud, to grasp it. And if you wonder what this "it" is, well life, presence, here and now.
Why among other artefacts are the first representations by the cave dwellers impressions of their hands?!
Just like Thomas the Apostle, there is this urge to understand by literally grasping whatever subject, in German "begreifen".


Yet it is "modern" to be virtual, just like this here btw :-), and if Walter Benjamin's predictions  are correct, the aura of the original has been so far neglected by now that it has disappeared.

Yet if one is daring and reverses the reading of Benjamin's The Work of Art in the Age of Mechanical Reproduction, this becomes a strong advocate in favour of  the aura of the original, for Walter Benjamin himself did still observe it and express it (and thereby preserve it inside his text as a possibility). There is this wonderful allusion Jacques Derrida reads in his forename "Walter", he links it to the German verb "walten"/ to rule, which  in German implies the gentle rule of some divine power.




Wednesday, 23 March 2011

Waterproof oder die Archäologie einer unmöglichen Möglichkeit mit dank an Gerhard!

Dies hier sind gestern wieder aufgetauchte Fragmente eines Beitrags für ein Buch für den Salon Verlag Köln von Gerhard Theewen, das niemals erschienen ist. Tatsächlich sollte es eine Lektüre für die Badewanne mit entsprechendem wasserabweisenden Cover mit dem Titel "Waterproof" sein. Wie in den meisten Fällen von archäologischen (Ööcher: arschäologisch!) Entdeckungen besteht es leider aus Fragmenten, hier sollte der Leser sich selber einen Reim machen. Die nur schwer entzifferbare Handschrift ist transkribiert, außerdem gibt es noch ein paar Fotografien dieser Aktion, deren Echtheit von prominenter Stelle bezweifelt wird.




* physikalische Definition von Feuchte, bitte selber nachschauen, Hoheslied 6, 6 lautet:
deine Zähne blinken wie eine Herde von Mutterschafen, 
die frisch aus der Schwemme steigen 
(Für Jacques Derrida ist das Hohelied ein Beispiel für erhabene Kunst, cf Die Wahrheit in der Malerei)




Transkript eins: Das Feuchte als Urzustand, dieser Zustand zwischen vollkommener Trockenheit und radikaler Nässe, das Erfrischende. Das sogenannte türkische Bad, ein Dampfbad. Visionen von nackten Leibern, die sich lasziv der heißen, tropischen Luft hingeben. Diese schwülen Nächte, in denen man nicht schlafen kann, Im sogenannten türkischen Bad... Erquicklicher und anregender ...Was machte Susannah im Bade? War sie in dem Moment der Entdeckung/ Beobachtung tatsächlich die auf keusche Reinlichkeit bedachte Frau? Was sahen die beiden Alten? Bin ich nicht Susannah? Vielleicht währenddessen im Bade und spüre die leichten Tröpfchen von Feuchtigkeit auf meiner Haut, die es ermöglichen, meinen Körper wahrzunehmen. Diese leichte Last, die meine feinen Nerven erregt... Das Feuchte reinigt und giert doch nach Berührung eines anderen, des anderen Körpers. Klamm liegt auf der Haut, den angepreßten Härchen und dringt ein.






Transkript 2: Das zweite Hohelied entführt in den Orient, die Welt der Bibel. Feuchte bedeutet für den, der die Wüste durchwandert, Leben und Fruchtbarkeit. Sofort taucht das türkische Bad auf, desssen feucht-schwüle Atmosphäre mit der europäischen Feucht-fröhlichkeit so wunderbar kontrastiert. Benebelt sich das Abendland mit Geist, so genießt (schärft sich) das Morgenland mit allen (die) Sinne, die Sinnlichkeit ist hier zu finden (Hause). In feucht schwülen Nächten liege ich oft wach und kann nicht schlafen, schlaflose Nächte, unerträglich fruchtbare Atmosphäre*. Susannah, Susannah, was machst du eigentlich im Bade? - Oder bin nicht ich Susannah
* weiblich, erschreckend, fruchtbar für die Pflanzen, totbringend für Kreislaufkranke

Feuchtsavannen, die Königin von Saba kam aus Äthiopien

Wednesday, 16 March 2011

PS "Dank U Well"

After the performance of Intergalactic Lovers, while we were trying to get something to drink, among other things the instant death (Mort Subite), some song was played at the bar. My daughter was a little bit puzzled for she did recognize it, but could neither tell title nor performer. A shame the Black Juggler had not been presenting it, lol, for it was The Game by Das Pop