Still thinking about The Master Builder and how Solness defies his surpressing, righteous god in the end, acts of defiance keep creeping up in my mind and how wonderful and miraculous those were.
I very fondly do remember the vernissage of photographs by Allen Ginsberg at the Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf in 1998 - shortly before my exam exhibition. His last private secretary was present , whose name I've regretfully forgotten, but there is one story he told that has been sticking in my mind ever since. Following the fatwa against Salman Rushdie both Ginsberg and his secretary were riding in a taxi in New York and realising that the driver was a Muslim Ginsberg tried to discuss this fatwa with the driver. The conclusion Ginsberg drew was that: "If there was a god like this ( ie one that would sustain this verdict) I would shit on his head". The secretary remembered feeling very awkward at this moment but obviously the driver did not speak enough English to understand Ginsberg.
Another great act of defiance - and this time also one drawn from a play - is Posthumus challeging the gods in the prison scene (Act V, Scene IV) from Cymbeline, definitely one of my favourites. Yet Shakespeare does not leave it at this but makes Posthumus realise the very, very hard way that it was not the gods who were wrong or wronging him but Posthumus' concept of them and the - all too human - revenge he commissioned driven by his mistrust - in fact to go even a step further it was already the wager he put on Imogen's fidelity.
Most probably Edmund Husserl, as far as I understand him, is right in warning us against all concepts that would not allow a doubt, for those surely are dogmatic and eventually wrong, dangerous and inhuman.
"......Be what it is, The Action of my life is like it, which I'll keep if but for sympathy."
Thursday, 11 November 2010
Monday, 1 November 2010
Zufall - Coincidence
Der Zufall ist das, was mir zufällt, fällt wie Solness vom Turm in meinen Schoß, wenn ich es zulasse... und doch vielleicht schwebt es doch da-zwischen, in der co-incidence.. Oder wie Maulbeerblätter im Garten...
Einige interessante Zu-fälle, wenn man nur offen ist, jedenfalls genug , um sie zu-zulassen:
Teil 1: Ex libris
Zuerst fiel mir das Exlibris von Dr P(ieter) Endt, alias Ed Coenraads, in der billigsten Ausgabe von Franz Molnárs "Der Leibgardist", der ich habhaft werden konnte, zu, denn Ausgaben von 1922 sind, da dieser Autor bei den Nazis sehr unbeliebt war, extremst selten. Diese Ausgabe stammte also aus den Niederlanden und gehörte einmal Pieter Endt, der Nietzsche ins Niederländische übersetzt hat, ein Kabarettist war und einen Roman veröffentlicht hat, der im München der Räterepublik von 1919 spielt. Sehr lesenswert.
Das nächste, noch ein wenig seltsamer, befand sich leider überklebt von einer Büchereikarteikarte - was man leider auch an dem Zustand des Artefakts sieht -, in einer deutschen Ausgabe von "2x2=5" von Gustav Wied. Allem Anschein nach gehörte dieses wunderbare Buch einmal Delia Austrian, nach der die Delia Austrian Medal für die "Most Distinguished Performance of an Actor or an Actress on the Broadway Stage" benannt wurde.
Fortsetzung folgt/ to be continued ...
Einige interessante Zu-fälle, wenn man nur offen ist, jedenfalls genug , um sie zu-zulassen:
Teil 1: Ex libris
Zuerst fiel mir das Exlibris von Dr P(ieter) Endt, alias Ed Coenraads, in der billigsten Ausgabe von Franz Molnárs "Der Leibgardist", der ich habhaft werden konnte, zu, denn Ausgaben von 1922 sind, da dieser Autor bei den Nazis sehr unbeliebt war, extremst selten. Diese Ausgabe stammte also aus den Niederlanden und gehörte einmal Pieter Endt, der Nietzsche ins Niederländische übersetzt hat, ein Kabarettist war und einen Roman veröffentlicht hat, der im München der Räterepublik von 1919 spielt. Sehr lesenswert.
Das nächste, noch ein wenig seltsamer, befand sich leider überklebt von einer Büchereikarteikarte - was man leider auch an dem Zustand des Artefakts sieht -, in einer deutschen Ausgabe von "2x2=5" von Gustav Wied. Allem Anschein nach gehörte dieses wunderbare Buch einmal Delia Austrian, nach der die Delia Austrian Medal für die "Most Distinguished Performance of an Actor or an Actress on the Broadway Stage" benannt wurde.
Fortsetzung folgt/ to be continued ...
Sunday, 31 October 2010
Eine sicherlich überfällige Bemerkung
Dies ist bewußt auf Deutsch geschrieben und richtet sich an die deutschsprachigen Verehrer der Kunst von Michael Pennington - eigentlich wollte ich viel einfacher und nicht so geschwollen klingen, aber sei's d'rum! Ich möchte allen Leuten, die sich für Michael interessieren Mary Hunwicks' Website empfehlen http://www.hunwicks.ndo.co.uk/index.html , dort erfährt man fast alles über ihn. Weiterhin, um auf dem laufenden gehalten zu werden, lohnt es sich mittlerweile wirklich, sich in die Mailinglist http://www.hunwicks.ndo.co.uk/contact.html einzutragen, nach leichten Startschwierigkeiten ist der Informationsfluß hervorragend. Ansonsten würde es mich unendlich freuen von anderen Leuten zu hören, die von seiner Kunst berührt wurden.
PS: Wenn ich Zeit und von irgendjemandem dort draußen Ansporn habe, könnte ich mir vorstellen eine Lobhudelei auf Michael zu schreiben. Also ich bitte dringenst um Kommentare - egal in welcher Sprache, ich selber verstehe Deutsch, Englisch und Niederländisch, rudimentär Französisch, und Russisch kann ich wenigstens ansatzweise entziffern, aber es gibt ja auch noch Online-Übersetzer ...
PS: Wenn ich Zeit und von irgendjemandem dort draußen Ansporn habe, könnte ich mir vorstellen eine Lobhudelei auf Michael zu schreiben. Also ich bitte dringenst um Kommentare - egal in welcher Sprache, ich selber verstehe Deutsch, Englisch und Niederländisch, rudimentär Französisch, und Russisch kann ich wenigstens ansatzweise entziffern, aber es gibt ja auch noch Online-Übersetzer ...
Sunday, 24 October 2010
A Final Word about The Master Builder
I do not actually know if it is partially owed to David Edgar's new translation or rather only to the very accurate delivery of the lines at Chichester's Minerva Theatre, but there were certain antithetical concepts clearly expressed there. Words like "duty","pleasure","god", "human" were distictinctly ringing in the air, it's been quite a revelation and like somebody in the audience observed almost Shakespearian.
Saturday, 16 October 2010
Drama
... und was wäre, wenn "Drama" die Konfrontation des Selben mit dem Selben in Reflexion durch das Andere wäre?!
...and what if "drama" or the "dramatic" would be the confrontation of the Selfsame with the Selfsame in reflection by the Other?!
...and what if "drama" or the "dramatic" would be the confrontation of the Selfsame with the Selfsame in reflection by the Other?!
Friday, 15 October 2010
Monday, 11 October 2010
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